Nicht so ganz. Das hauptproblem ist nicht die Menge an Kohlehydraten, sondern deren Zusammensetzung. Zuviel Zucker. Dabei ist Zucker ernährungsphysiologisch völlig unnötig.
Dazu kommt ein hohes und sträker werdendes Maß an Bewegungsmangel. Schon Kinder können oftmals nicht mehr richtig toben; dann gelten sie gleich als "hyperaktiv" und sind therapiebedürftig. Sie werden statt dessen mit Süßigkeiten und Knabberkram vor dem rechteckigen Pädagogen ruhig gestellt.
Das Arbeits- und Familenleben entwickelt sich auch zunehmend dahin, dass die Erwerbstätigen nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen und dann erschöpft "Ausruhen" und "Entspannen" müssen. Wo sind die Väter, die mit ihren Kindern auf dem Bolzplatz kicken? Ernährung degeneriert zum Verzehr von industriellem "Convenience-Food".
Kein Wunder, dass der duchschnittliche BMI ständig steigt; mit allen Begleiterkrankungen wie Diabetes, Übergewicht, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etc.
Da muss dann eine teure Freizeit-Sport & Fittnes-Industrie dagegen halten. Aber am Besten mit einer Rolltreppe rauf zum Fitnesstudio.

Facebook, Twitter, Fastfood / Junkfood, Fernseher und Spielekonsole sind halt attraktiver, als TSV, Ausgleichssport, Kartoffeln schälen / selber kochen und Fahrrad fahren.

Das Trick mit dem Abnehmen / nicht dick werden liegt in dem Zauberwort "ausgewogene Ernährung" und "ausreichende Bewegung".
Gewichts-/Fettzunahme ist in den aller meisten Fällen schlichtweg auf ein Mißverhältnis von Kalorienzufuhr (essen) und Energieverbrauch (Bewegung) zurückzuführen.